Tipps zur Auswahl der richtigen Bettwäsche

Millionen Menschen leiden unter Allergien. Besonders häufig kommt eine Hausstaubmilbenallergie vor, die sich durch eine verstopfte Nase, tränende und juckende Augen, trockenen Husten und Atembeschwerden äußert. Milben verbreiten sich in Textilien und leben hauptsächlich in Betten, Polstermöbeln, Teppichen und Vorhängen. Die mit bloßem Auge nicht sichtbaren kleinen Insekten sind harmlos und übertragen keine Krankheiten. Allerdings löst ihr Kot allergische Reaktionen aus. Betroffene leiden vor allem nachts oder morgens nach dem Aufstehen unter Beschwerden, da sie über Matratzen, Kissen und Decken in direkten Kontakt mit den Hausstaubmilben kommen.

Gute Bettwäsche lindert Allergiesymptome

Spezielle Bettwaren können Allergikern Linderung verschaffen. Sogenannt Gehäuse sind spezielle allergenresistente Bezüge, die über Kissen, Decken und Matratzen gezogen werden, um den Austritt von Milbenkot zu verhindern. Über diese Beläge wird dann wie gewohnt die normale Bettwäsche gezogen. Beim Kauf sollten Sie auf eine sehr gute Luft- und Wasserdampfdurchlässigkeit sowie eine weiche Qualität der Bettwäsche für Allergiker achten. Darüber hinaus müssen die Hüllen auf Schadstoffe geprüft werden. Die Maße der Allergikerbettwäsche sollten etwas größer sein als Ihre Decke und Kissen, sonst besteht die Gefahr, dass diese reißen. Die Allergikerbezüge müssen seltener gewechselt werden als die Bettwäsche. Es reicht aus, wenn sie etwa dreimal im Jahr gewaschen werden.

Matratzenbezüge macht nur mit einer neuen Matratze Sinn. In alten Matratzen werden die Milben isoliert und es entsteht eine Umgebung, in der sie besonders gut leben können. Achten Sie darauf, dass das Gehege einen Rundumschutz bietet, der einen vollständigen Schutz vor Milben gewährleistet. Ihr Laken wird über den Bezug gezogen.

Bettwäsche für Allergiker: Zuschuss der Krankenkassen

Wenn es um geeignete Bettwaren geht, sollten Allergiker immer auf natürliche Materialien zurückgreifen, da diese über kühlende Eigenschaften verfügen und so übermäßiges Schwitzen und ein feuchtes Bettklima verhindern. Daher eignen sich atmungsaktive Bio-Baumwolle oder Baumwollsatin, deren glatte Oberfläche eine Milbenallergie weniger begünstigt, sowie feinmaschiger Feinbatist und staub- und schmutzabweisendes Leinen.

Die guten Nachrichten: Wenn Sie an einer Hausstaubmilbenallergie leiden, beteiligen sich einige Krankenkassen anteilig oder pauschal an der Anschaffung antiallergischer Bettwaren. Allerdings müssen Sie zunächst einen Antrag stellen und ein ärztliches Attest über eine Milben- oder Hausstauballergie vorlegen.

Video: Hausstaubmilbenallergie oder Corona? So deuten Sie die Symptome richtig!

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